Ein neues Nutenbrett
Da unser altes Nutenbrett eine leichte Schräglage aufwies, wurde es nun Zeit, ein neues Konzept anzuwenden. Dies sollte auch eine punktuelle Nachjustierung erlauben und somit eine höhere Präzision der Z-Achse bei großen Objekten ermöglichen.
Das neue Nutenbrett besteht aus vier Lagen Sperrholz:
- die erste (untere) Platte enthält Bohrungen für die sechs Justierschrauben
- die zweite Platte enthält größere Bohrungen – hier befinden sich die versenkten Schraubenköpfe
- die dritte Platte enthält die Gräben für die Nutensteine
- die vierte und oberste Platte enthält die Nuten für die Gewindestifte (inkl. Aussparungen für die Nutensteine)
Die verschiedenen Platten lassen sich beispielsweise in Inkscape bequem in verschiedenen Ebenen separieren. Die SVG-Modellierung des Nutenbretts ist am Ende des Artikels verlinkt.
Die vier Platten sind leicht mit 2,5D-Fräsvorgängen zu erstellen. Nach dem Einsetzen der Schrauben (Inbusköpfe) und einiger Unterlegscheiben werden die vier Platten verleimt.
Das Nutenbrett besteht aus vier identischen Quadranten, da ein komplettes Nutenbrett den Arbeitsbereich der Fräse überschreiten würde.
Aluprofile bilden die stabile Grundlage der Nutenplatte. Mit Hilfe eines einfachen Gewindeschneiders können sie leicht für die Höhenjustierung mittels der versenkten Schrauben nutzbar gemacht werden. Die Vorbohrungen müssen genau platziert und gerade erfolgen. Dafür ist eine Standbohrmaschine erforderlich.
Nun muss nur noch die exakte Höhenjustierung mittels der Schrauben erledigt werden.
Nutenbrett - Komplettansicht (v2)
| Attachment | Size |
|---|---|
| Nutenbrett_mit_Hoehenjustierung.svg | 75.78 KB |


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