Notizen

Resonanzen

Bei bestimmten Fahrgeschwindigkeiten neigt unsere Fräse zu Resonzen auf einer Achse. Inbesondere bei 900mm/min ist das auf der hinteren X-Achse der Fall.

Gelegentliches Prüfen der planen Oberfläche

Nach mehreren Fräsungen auf derselben Opferplatte stellen sich in Folge ausgefranster Kanten leichte Höhenunterschiede ein, die insbesondere bei großflächigen Materialstücken über die Gesamtfläche Höhenunterschiede im Millimeterbereich verursachen können. Diese Unebenheit kann zur deutlichen Reduzierung der Stützbrücken-Höhe führen und somit den Fräser und auch die Qualität des Ergebnisses gefährden. Eine gelegentliche Prüfung der Planheit der Oberfläche mit Hilfe eines beweglichen Werkzeuglängensensors kann hier helfen.

Flaches Eintauchen für schöne Kanten

Die erste Bearbeitungstiefe (insbesondere bei Gravuren) sollte recht flach sein, um hässliche Fransen an den Rändern zu vermeiden. Ab dem zweiten Durchgang werden auch lange Späne beim Gravieren im umgebenden Material eingeklemmt und somit saubert abgetrennt.

Stütz-Brücken: besser hoch als breit

Falls die Gesamthöhe des zu bearbeitenden Materials (bspw. bei einem Holzbrett) nicht exakt ermittelbar ist, dann sollten die Stütz-Brücken eher übertrieben hoch (bspw. drei Millimeter) sein, um zu verhindern, dass das Material breits oberhalb der geplanten Stütz-Brücken vollständig durchtrennt wird. Die Breite der Stütz-Brücken dagegen kann ist lediglich von der Positionierungsgenauigkeit des Fräsers abhängig und kann dementsprechend schmal gewählt werden.

Objekte fixieren - Teil III: Stütz-Brücken

Zur Vermeidung herumfliegender Fräsobjekte können sogenannte Stütz-Brücken zum Objekt-Modell hinzugefügt werden, die während des Fräsvorgangs erhalten bleiben. Im Anschluss an den Arbeitsgang können die Objekte leicht aus an den Sollbruchstellen herausgebrochen werden. Anschließend ist natürlich eine Nachbearbeitung der Bruchstellen erforderlich.

Keine Bewegung ohne Referenzfahrt!

Wer die initiale Referenzfahrt auslässt, sollte immer einen Extra-Satz Home-Switches in Reichweite lagern. Besonders wenn man sich an die Sicherheit gewöhnt hat, dass die Fräsensteuerungssoftware die Fräse jeweils sauber am Home-Switch abstoppt, ist die Zerstörung eines der fragilen Home-Switche andernfalls mittelfristig unausweichlich.

Objekte fixieren - Teil IV: Druckfedern

Eine Druckfeder, die in der direkten Umgebung des Fräsers auf das darunterliegende Objekt drückt, kann helfen, mittelgroße Objekte zu fixieren. Druckfedern können eine Alternative zu Vakuumtischen, Klebeband oder Stütz-Brücken sein. Der mechnische Aufbau und die Befestiung von Druckfedern ist nicht-trivial und vielfältig.

Objekte fixieren - Teil II: Vakuumtisch

Ein Vakuumtisch saugt mit Hilfe von Unterdruck durch ein Lochraster die aufliegenden Objekte an. Leider ist ein Vakuumtisch aufgrund seines Metallgehalts als Opferplatte jedoch eher ungeeignet.

Objekte fixieren - Teil I: Klebeband

Objekte, die komplett freigestellt werden, können mit Hilfe von doppelseitigem Klebeband (großzügig aufgetragen) mit der Arbeitsplatte verbunden werden. Dies ist hilfreich, falls ein Vakuumtisch anstelle einer Opferplatte eingesetzt wird. Bei besonders kleinen Objekte helfen dagegen eher Stütz-Brücken.

Fliegende Kleinobjekte

Objekte, die im Laufe einer Fräsung komplett freigelegt werden, tendieren dazu, während der Bearbeitung am rotierenden Fräser hängenzubleiben. Dabei wird das Objekt mit Sicherheit zerstört und es reißt mit etwas Pech auch den Fräser infolge unglücklicher Verkantung mit sich.
Abhilfe schafft die Fixierung des Objekts am Untergrund – z.B. mit einer der folgenden Methoden: